Mittwoch, 11. November 2026, 19.30 Uhr
Gartensaal des Heine-Hauses
Anlässlich des 500. Todesjahres (15.6.2027) von Niccolò Machiavelli, dem Begründer des modernen politischen Handelns, wird an den ebenso einflussreichen wie umstrittenen Denker und an die aufklärerische Wirkung politischer Theorien in der Renaissance erinnert. Ins Blickfeld rücken auch antike und mittelalterliche Vorbilder dieser Entwicklungen sowie die politischen Folgen des sogenannten ‚Machiavellismus‘.
Achatz von Müller & Karl Clausberg diskutieren Machiavellis Denken und seine Wirkung im Zusammenspiel von Texten und Bildern. Die Doppelpräsentation thematisiert die politischen Planungs- und Anschauungsräume der Renaissance und beleuchtet die historischen Voraussetzungen, unter denen Machiavellis Ideen entstanden und bis heute nachwirken.
Achatz von Müller ist Prof. Emeritus. für Geschichte an der Universität Basel/ bis 2023 Codirektor des “ Zentrums für Theorie und Geschichte der Moderne“ am Hamburger Institut für Sozialforschung.
Karl Clausberg ist Kunsthistoriker Er war Professor für Kunst- und Bildwissenschaften an der Universität Lüneburg.
Bildnachweis:
Siena: Palazzo Publico, Lorenzetti-Fresken des guten und schlechten Regiments; eingefügt: verschollene Terracotta-Büste Machiavellis. (Photo: Kunsthist. Inst. Florenz) eCollage KClausberg